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Chronik PzBtl 384
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Die Kyffhäuser- Kaserne in Bad Frankenhausen

Standort von 1991 bis 2006 für das PzBtl 384

Geografische Lage

 

 

Mit dem Bau der Kaserne wurde 1968 begonnen und mit der Fertigstellung 1972 verlegten dann die ersten Truppenteile der Nationalen Volksarmee (NVA) von Leipzig nach Bad Frankenhausen. Gleichzeitig begann der Bau des Technischen Bereiches und der Instandsetzungshallen. Die Unterkünfte, die Bekleidungskammer und das Munitionslager wurden2 Jahre später fertig gestellt. Im Jahr 1974 wurde das Betreuungsgebäude mit einem Kinosaal und Mehrzweckräumen als Betreuungsgebäude erbaut, in dem noch heute das Mannschaftsheim, die Unteroffizier- und Offizierheimgesellschaft untergebracht sind. Der Kinosaal wird aus bautechnischen Gründen heute nicht mehr genutzt.

 

 

Nach der Fertigstellung weiterer Unterkunftsgebäude im Jahr 1975 und der Stationierung von weiteren Truppenteilen in den Standort Bad Frankenhausen, erhielt die Kaserne 1976 den Namen “Robert-Uhrig-Kaserne“. 1982 wird das Bataillon für Chemische Abwehr 11 in der Kaserne aufgestellt.

 

 

Am 03.10.1990 wurde die Nationale Volksarmee dem Kommando der Bundeswehr unterstellt. Ein Jahr später wurden die NVA- Truppenteile aufgelöst. Es wurden nun die Truppenteile Panzergrenadierbataillon 381, Panzerbataillon 383 und die 2. Kompanie des Instandsetzungsbataillon 131 in der Kaserne aufgestellt. Unser Bataillon wird am 1.4.1991 aufgestellt.

 

 

Bereits 1991 erstellten das Staatsbauamt Erfurt und die Standortverwaltung Sondershausen umfangreiche Änderungspläne für die Kaserne zur Anpassung an die Infrastrukturmaßnahmen der Bundeswehr und die Modernisierung der Unterkünfte. Mit dem 1. April 1991 beginnt die Aufstellung des PzBtl 384 als sogenannte Geräteeinheit (GE). 1993 wird ein modernes Unterbringungskonzept „Kaserne 2000“, welches nicht mehr von Stuben mit 8 Betten ausgeht, im Gebäude 58 (Feldwebelwohnheim) fertig. Ab 1994 beginnt bereits die grundlegende Renovierung im Bereich der sanitären Anlagen. Am 7. Juli 1994 wurde die Kaserne bei einem feierlichen Akt zur Kyffhäuser-Kaserne umbenannt. Von 1994 bis 1998 wurden dann weitere Renovierungen und Neubauten abgeschlossen. So wurde unter anderem das Betreuungsgebäude, der Sportplatz mit Kleinspielfeldern, das Sanitätsgebäude, die Fahrzeugwaschanlage, das Werkstattgebäude und die moderne Sporthalle, die teilbar in drei Felder ist, sowie ein Kraftraum fertig gestellt. Ebenso wurden die Unterkunftsgebäude an die Kompanien übergeben. Zeitgleich wurde das Stabsgebäude fertig gestellt.

 

 

Im Jahre 1999 endeten die Baumaßnahmen mit der Fertigstellung der neuen Küche, die in einem feierlichen Akt eröffnet wurde. Das alte Küchengebäude wurde abgerissen und es entstand eine neue Grünanlage.

 

 

Im Juli 2003 endete die Bauzeit für das Simulationszentrum der Kyffhäuser-Kaserne und die Panzermänner konnten somit den Ausbildungsbetrieb aufnehmen.

 

 

Im gleichen Jahr wurde auch die neue Hindernisbahn fertig gestellt. Die Kyffhäuser-Kaserne wurde bis heute insgesamt für 130.000.000 Euro saniert und ist somit eine der modernsten Kasernen der Bundeswehr.